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"Die Trainerin führte mit routinierter und kompetenter Geschicklichkeit durch den Kurs, lockerte den trocknen Teil der Materie geschickt auf und stand bei den Übungen und Einzelfragen jeden einzelnen Teilnehmer zur Verfügung."

Color Management

"Sie sehen, was Sie bekommen

It's Know How"

Farbmanagement – die Kunst, ins Schwarze zu treffen

Farbmanagement soll die unterschiedlichen farblichen Eigenschaften der am Produktionsprozess beteiligten Geräte ausgleichen, ohne dass ein manueller Eingriff notwendig ist. Damit wird ein medienneutraler Workflow möglich: Daten müssen nicht mehr für ein spezielles Ausgabegerät optimiert werden.

Der Vorteil:

Mit einem einzigen Eingangsdatensatz können unterschiedliche Ausgabemedien bedient werden.

Das Klassisches Verfahren:

In der klassischen Reproduktionstechnik wurden verfahrenstechnisch bedingte Veränderungen der Farbinformationen durch gegenseitiges Kalibrieren der Peripheriegeräte kompensiert. Dazu wurden wie zum Beispiel Gradationskurven durch den geschlossenen Produktionsprozess weitergegeben.

Nachteil des klassischen Verfahrens:

Diese Vorgehensweise setzte voraus, dass alle beteiligten Systeme mit dem gleichen Primärfarbsystem, CMYK, arbeiteten und dass der Produktionsweg der Farbdaten bereits in der Digitalisierungsstufe der Vorlagen bekannt war. Hier vor allem das Zielausgabemedium mit seinen spezifischen Farbwiedergabeeigenschaften, zum Beispiel ein bestimmtes Druckverfahren oder ein bestimmter Papiertyp.

Das Color Management Verfahren

In modernen Produktionsumgebungen, die aus Systemkomponenten mit unterschiedlichen Primärfarbsystemen bestehen, funktioniert diese Farbenkommunikation nicht mehr.

Deshalb wurde eine neue Strategie zur Farbverarbeitung entwickelt, die unter dem Schlagwort »Color Management« bekannt wurde. Alle an einem Produktionsprozess beteiligten Ein- und Ausgabesysteme werden mit Bezug auf ein geräteunabhängiges, farbmetrisches Referenzsystem (LAB) charakterisiert. Diese farbmetrischen Geräte- und Prozessbeschreibungen werden als so genannte »Farbprofile« gespeichert. Bei der Digitalisierung und Weiterverarbeitung für ein spezifisches Ausgabemedium können die Farbinformationen eines Bildes über die individuellen Farbprofile in die unterschiedlichen Primärfarbsysteme der Prozess-Komponenten konvertiert werden.

Vorteile - Color Management:

  1. Eingangsdaten die z.B. im Farbraum RGB angelegt sind können in jedes beliebigen Ausgabe Farbraum (CMYK, SWOP) gewandelt (konvertiert) werden.
  2. Dieses geräteneutrale Datenmaterial kann mehrfach verwendet und archiviert werden.
  3. Dieses Datenmaterial kann flexibel für viele Ausgabemedien verwendet werden. (Web, Zeitungen, Postkarten, Kataloge ...).
  4. Erst in der Vorbereitung für die Ausgebe, werden die Medien den spezifischen Eigenschaften angepasst.
  5. Alle im Workflow beteiligten Geräte (Profilierung vorrausgesetzt) können Farben farbgenau wiedergeben.
  6. Durch den Software seitigen Einsatz eines Softproof es (Adobe Photoshop) ist es möglich mit der simulierten Darstellung im Ausgabegerät zu arbeiten.

Fazit:

  1. Sie sehen was Sie bekommen
  2. Können in kurzer Zeit auf verschiedene Ausgabeanforderungen reagieren.
  3. Reduzieren die Reinzeichnungsphase.
  4. Können die Daten erneut verwenden.
  5. Sparen Zeit, Geld und vor allem Nerven.

Fragen beantwortet Ihnen unser digital werkstatt Team gern. Sie erreichen uns unter: +49 (0)40 / 38 038 930.